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Landesverband Nordwest

Willkommen auf der Homepage des GÖD-Landesverbandes Nordwest

Wir freuen uns dass Sie unsere Internet-Präsenz besuchen.

Als moderne Gewerkschaft wollen wir Sie gerne auch online mit allen Informationen rund um unsere Angebote und die aktuelle Tarifpolitik versorgen. Weiterhin sind hier auch die Termine der Veranstaltungen des Landesverbandes hinterlegt.

Der GÖD-Landesverband Nordwest ist die für den Bereich Nordrhein-Westfalen zuständige Gliederung innerhalb der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD).

Schwerpunkte innerhalb der Mitgliedschaft in NRW sind die Beschäftigten

  • Verkehr (öffentlicher und privater ÖPNV),
  • bei der Bundswehr,
  • im Öffentlichen Dienst im Bund, in Ländern und Gemeinden,
  • im Gesundheitswesen und Soziales,
  • im Privaten Wach- und Sicherheitsgewerbe,
  • in der Ver- und Entsorgung,
  • in den Straßenbauverwaltungen und
  • in den Flughäfen. 

Ansprechpartner:

Jörg Stadler und
Stefan Behr (Vorsitzender Bezirksverband Rhein-Sieg)

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler