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BV Bonn Sommerfest 2019 2GöD Sommerfest in Bonn

 

Wie im letzten Jahr hatte der Bezirksverband Bonn-Rhein/Sieg am späten Nachmittag des 8.Juli 2019 zum Austausch eingeladen. Neben zahlreichen Mitgliedern der GöD waren auch viele Gäste der Einladung gefolgt. 

Für die Bonner GöD war das Sommerfest wieder ein voller Erfolg. Für das leibliche Wohl wurde mit einer Auswahl von Steaks und Würstchen vom Grill, mit kühlen Getränken bestens gesorgt. Unser GöD-Vorstandsmitglied Thomas Trimborn hatte sich wieder als "Grillmeister" etabliert und am Grill immer für Nachschub gesorgt. 

Wie im letzten Jahr gestalteten sich die Gesprächsrunden in der lockeren Atmosphäre am Grillplatz des Netzbetriebes Gas/Wasser sehr konstruktiv. Es wurde im Verlauf des Sommerfestes viel diskutiert und in Vordergrund standen die Themenfelder, die in den Betrieben im aktuellen Focus stehen. Da der Einladung auch viele Betriebsräte gefolgt sind, war der Austausch nicht nur für die Belegschaft sehr interessant. Gewerkschaftler und Betriebsräte erhielten ein aktuelles Stimmungsbild, insbesondere zu den Themenfeldern - wie ist der Sachstand im Bezug zur Strategietagung der GöD in Bonn, oder- gibt es Erkenntnisse zur Mitarbeiterbefragung in der Energie-und Wasserversorgung Bonn-Rhein/Sieg GmbH und Bonn-NetzGmbH im Stadtwerke Bonn Konzern. 

 

Da das Sommerfest am Standort Heizkraftwerk Karlstrasse stattfand - und dort der Neubau der Bonn Netz GmbH stetig wächst, wurde auch hierüber viel gesprochen. Nach aktuellen Erkenntnissen soll der Neubau in einem Jahr bezugsfertig sein. 

 

Beim gutem Essen und gekühlten Getränken gab es neben den Themenfeldern auf der Arbeitsebene dann Gelegenheit für Plaudereien und vieles mehr. 

 

Auch über die anstehenden Aufsichtsratswahlen im Stadtwerke Bonn Konzern, hier insbesondere in der Sparte der Energie- und Wasserversorgung in Verbindung des Stadtwerke Bonn GmbH Aufsichtsrates, gab es einen regen Austausch. Die Kandidatinnen und Kandidaten der GöD-Listen haben die Möglichkeit genutzt, die Wichtigkeit einer starken Interessenvertretung auf Arbeitnehmerseite in den Aufsichtsräten, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heranzutragen. Am Ende wunderte sich der eine oder andere, dass man doch länger als geplant in der gemütlichen Atmosphäre des Sommerfestes geblieben war. 

 

Der Vorstand des GöD- Bezirksverbands in Bonn freute sich sehr das die Veranstaltung so gut angenommen wurde. Als Vorsitzender danke ich allen Helfern für die Unterstützung des Sommerfestes. 

 

Stefan Behr 

GöD Bezirksverband Bonn-Rhein/Sieg 

 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler