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IMG 3359GöD - Gewerkschaftstagung in Bonn

Strategietagung im Bezirksverband Bonn -Rhein/Sieg

 

Der Vorstand des Bezirksverband in Bonn hat sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, sich mit der Zukunftsfähigkeit der GöD in Bonn und dem Rhein-Sieg Kreis zu beschäftigen. Dies unter dem Motto "GöD Bonn -Fit für die Zukunft"!

  

Die Strategietagung dient der Weiterentwicklung unserer Gewerkschaftsarbeit und soll uns im Change- Management-Prozess weiterhelfen. Welche Zukunftsfragen sind für die GöD in Bonn von zentraler Bedeutung und in welchen Verhältnis stehen diese im direkten Mitgliederbezug im Stadtwerke Bonn Konzern und hier insbesondere in den Sparten der Energie, Fernwärme -und Wasserversorgung. Diese Fragestellung ist der Einstieg zum insgesamt komplexen Themenfeld.

 

 

Der Vorsitzende Stefan Behr sowie die Vorstände und Funktionsträger des GöD- Bezirksverbands Bonn -Rhein/Sieg, Hans Werner Seelhoff, Rolf Driller, Frank Kurth, Tobias Sterl und Thomas Trimborn, hatten zu diesem Strategiegespräch eingeladen. Neben dem kompletten Vorstand haben die GöD Betriebsräte und Vertrauensleute - Antje Kühne, Alexander Behr, Jan Oberscheid, Janine Kambeck, Marco Bennighaus und Michaela Behr an der Tagung teilgenommen. Somit waren bis auf den Kollegen Wolfgang Höck, der aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, alle Funktionsträger des GöD- Bezirksverbands Bonn-Rhein/Sieg der Einladung des Vorsitzenden gefolgt. Die Strategietagung war ein Kick-Off auf der Arbeitsebene zur Beantwortung struktureller und personellen Fragestellungen für die Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit in Bonn.

 

Eine strategische Ausrichtung für die nächsten Jahre ist in Bonn zwingend notwendig. Im ersten Quartal 2020 stehen personelle Veränderungen an, die zu neuen Aufgabenverteilungen und Konstellationen in Betriebsräten, wie auch im GöD- Bezirksverband führen. Dies war mit ein Themenschwerpunkt, die im Rahmen der Strategietagung zu besprechen war, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

 

Zum Start der Tagung wurde die aktuelle Situation der Bonner GöD und die Notwendigkeit eines Veränderungsmanagements seitens des Vorsitzenden vorgestellt und Zukunftsfragen mit allen Teilnehmern erörtert. Dazu zählte neben der persönlichen Ausrichtung eines jeden einzelnen auch allgemeinen Fragestellungen wie:

  • Was macht eine gute Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit in Bonn aus.

  • Wie gehen wir in Bonn mit der Zukunftsgestaltung innerhalb unserer Gewerkschaft, wie auch in den Betriebsräten um.

  • Welche Unterstützung benötigen wir als GöD- Bezirksverband in der Zukunft und welche Möglichkeiten einer überregionalen Zusammenarbeit gibt es.

 

Im ersten Teil der Tagung wurden diese speziellen Themen kontrovers diskutiert. Erste Lösungsansätze wurden erarbeitet. Diese gilt es weiter zu entwickeln, mit der Zielsetzung eines Umsetzungskonzeptes bis zum Jahresende.

 

Ein weiteren Themenschwerpunkt, im zweiten Teil der Tagung, war eine Diskussion mit der Überschrift- "Gewerkschaft und Betriebsrat zwischen Digitalisierung und Interessen der Beschäftigten"!

Dieses Themenfeld ist für alle Arbeitnehmervertreter/Innen von zentraler Bedeutung und unterliegt einer dynamischen Entwicklung im Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht. Die Einhaltung der Rahmenbedingungen gestaltet sich in der Praxis oft schwierig. Bei allen Themenschwerpunkten wurde deutlich, dass es immer unterschiedliche Interessenlagen gibt. Gewerkschaft, Betriebsrat und Arbeitgeber- jeder vertritt in aller Regel unterschiedliche Interessen. Letztendlich geht’s um das Wohl der Belegschaft in den Betrieben und des Unternehmens.

 

Als aktueller Tagesordnungspunkt wurde das Thema der anstehenden Aufsichtsratswahlen im Stadtwerke Bonn Konzern besprochen. Zielsetzung der Bonner GöD ist es wieder gute Ergebnisse einzufahren. Wir als GöD stehen hier im Konzern in Konkurrenz zu Ver.di und Komba. Im Juli 2019 haben 2300 Beschäftigte bei den Stadtwerken Bonn die Möglichkeit zur Wahlurne zu gehen. Für uns als GöD in Bonn wird dies wieder zur besonderen Herausforderung. Wir haben die Zielsetzung, auch diese Wahlen erfolgreich zu gestalten.

 

Im weiteren Verlauf der Tagung wurden neben den Sachfragen weitere Personalfragen mit Betriebsratsbezug intensiv besprochen. Im Ergebnis gab es am Ende der Diskussion noch einige offene Fragen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantwortet werden können. Hierzu bedarf es weitere Gespräche in unterschiedlichsten Gremien. Der Vorsitzende des Bezirksverbands Bonn- Rhein/Sieg wird nach der Sommerpause hierzu einladen.

 

Fazit der Gewerkschaftstagung:

 

Der Vorstand des Bezirksverbands sowie die Betriebsräte und Funktionsträger in der GöD waren im konstruktiven Austausch in allen Themenfeldern der Strategietagung. Es wurde deutlich, dass die demographische Entwicklung in unseren Betrieben, sowie bei den Gewerkschaften, auch in Bonn einen Wandel darstellt. Diese Herausforderung gilt es für uns als GöD- Bezirksverband anzunehmen und zu gestalten.

 

Zum Abschluss der Tagung zeigt sich der Vorsitzende und Moderator zufrieden mit den Arbeitsergebnissen.

 

Es lohnt sich an dieser Stelle weiter zu machen!

 

Stefan Behr

Vorsitzender GöD-Bezirksverband Bonn-Rhein/Sieg

 

Schlagzeilen

ARBEITNEHMERFREIZÜGIGKEIT

Zum 1. Mai 2011 endet die siebenjährige Übergangszeit für die acht osteuropäischen Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind und die damit verbundenen Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Dies sind Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Bürger dieser Staaten können sich damit künftig frei auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt als eine der Grundfreiheiten in der EU - neben dem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit rund 100.000 Menschen, die wegen der Freizügigkeit pro Jahr zusätzlich nach Deutschland kommen werden.
Vor diesem Hintergrund ist es äußerst wichtig, für weitere Branchen im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes Mindestlöhne festzusetzen, die von in- und ausländischen Unternehmen und Betrieben nicht unterschritten werden dürfen.  Dies gilt insbesondere für das Wach- und Sicherheitsgewerbe und die Zeitarbeit.