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Willkommen im Regionalverband SüdWest

Die Vorstände der drei Landesverbände Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz hatten bereits 2004 in mehreren Arbeitssitzungen über eine zukunftsfähige, modere und schlagkräftige GÖD im Südwesten diskutiert und ein entsprechendes Strategiepapier in den einzelnen Landesverbänden zur Diskussion gestellt.

Im Vordergrund bei all unseren Überlegungen standen das erarbeiten von Synergieeffekten. So zum Beispiel eine gemeinsame Mitgliederverwaltung, eine gemeinsame, mit hauptamtlichen Kräften besetzte, Geschäftsstelle, eine Rechtsberatung durch qualifiziertes Personal bis hin zu der gemeinsamen Planung von Seminaren und  Schulungen.

Diese Überlegungen fanden rasch die Zustimmung der drei Landesverbände und in Anlehnung an die Bundessatzung wurde eine Satzung für einen Regionalverband erarbeitet.

Die drei Landeskongresse stimmten dem Satzungsentwurf und der Gründung eines Regionalverbandes Süd/West einstimmig, bzw. mit überwältigender Mehrheit zu und wählten ihre Delegierten für den Gründungskongress.

Im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel war es dann nur noch eine Formsache für die Delegierten der drei Landesverbände die Satzung zu beschließen und einen gemeinsamen Regionalverbandsvorstand zu wählen.

Ganz wichtig für alle war, dass entsprechend den Bundesländern auch in Zukunft drei Landesverbände der GÖD in der Satzung der GÖD verankert  bleiben, sodass jeder GÖD Landesvorstand weiterhin seine Kontakte zu seiner Landesregierung pflegen kann.

Der Zusammenschluss und die Zusammenarbeit hat sich bestens bewärt und ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz herzlich bei allen Vorstandskolleginnen und Kollegen bedanken.

 

Herbert Fontaine

Regionalverbandsvorsitzender

 

Schlagzeilen

UNZULÄSSIGKEIT SOGENANNTER ABSTANDSKLAUSELN

Das BAG hat in seiner Entscheidung vom 23.3.2011 - 4 AZR 366/09 entschieden, dass es unzulässig ist, in einem Tarifvertrag einen festen Abstand von Sonderleistungen festzuschreiben, der als fester "Vorsprung" nur Gewerkschaftsmitgliedern zusteht. Demgegenüber ist eine tarifvertragliche Klausel, in der eine Sonderleistung für Gewerkschaftsmitglieder vereinbart ist, (sog. einfache Differenzierungsklausel), zulässig und wirksam (BAG v. 18. März 2009, 4 AZR 64/08)