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Warnstreik im Saarland
1000 Beschäftigten bringen ihren Unmut auf die Straße

VWarnstreikSaarbrücken2017 3or der dritten Verhandlungsrunde haben die Mitglieder der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst den Druck auf die Arbeitgeber erhöht!

Unter dem Motto:

„Nur wer MITMACHT ändert was!“

sind am 08.02.2017 die Mitglieder der Gewerkschaft GöD dem Warnstreikaufruf gefolgt.

 

Lautstark und musikalisch haben die GöD Mitglieder auf ihre Art gemeinsam mit den Gewerkschaften im Landesdienst im Saarland ihren Unmut auf die Straße gebracht..

Solidarität tut gut für den öffentlichen Dienst!

Was heute im Landesdienst des öffentlichen Dienstes passiert, kann den kommunalen Beschäftigten nicht egal sein. Deshalb haben sich auch Beschäftigte und Beamte im kommunalen Bereich in ihrer Freizeit ihre Solidarität am Warnstreik gezeigt

Wer abkoppelt kann nicht gewinnen!

Die Einkommensschere zwischen den Landesbeschäftigten einerseits und den Bundesbeschäftigten sowie kommunalen Beschäftigten andererseits wird immer größer. Das kann so nicht bleiben!

Wir fordern ein „Mehr-Wert“ und keinen Nettolohnverlust für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst!

Kein Arbeitsplatzabbau und keine Arbeitsverdichtung nach dem Motto: ZWEI machen die Arbeit von VIER!

Gerechte Einkommen und gut ausgebildete Beschäftigte sind Grundlage für einen motivierten und zukunftsfähigen öffentlichen Dienst

Verantwortlich:  Nico Caló

 

Schlagzeilen

UNZULÄSSIGKEIT SOGENANNTER ABSTANDSKLAUSELN

Das BAG hat in seiner Entscheidung vom 23.3.2011 - 4 AZR 366/09 entschieden, dass es unzulässig ist, in einem Tarifvertrag einen festen Abstand von Sonderleistungen festzuschreiben, der als fester "Vorsprung" nur Gewerkschaftsmitgliedern zusteht. Demgegenüber ist eine tarifvertragliche Klausel, in der eine Sonderleistung für Gewerkschaftsmitglieder vereinbart ist, (sog. einfache Differenzierungsklausel), zulässig und wirksam (BAG v. 18. März 2009, 4 AZR 64/08)