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CaloLandratsamt Saarlouis - Organisationsuntersuchung.

Gewerkschaft GöD: Landrat Patrick Lauer hat die Gewerkschaften nicht miteinbezogen. GöD Regionalgeschäftsführer Nico Caló:“Landrat Patrick Lauer täuscht die Belegschaft und die Öffentlichkeit, wenn er von einer Beteiligung der Gewerkschaften spricht“.

Saarbrücken/15.07.2013/ca: Die Gewerkschaft GöD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen) zeigt sich nach einer Mitteilung des Landrat Patrick Lauer in der Saarbrücker Zeitung vom 13.07.2013 überrascht. Von der Organisationsuntersuchung (OU) hat die Gewerkschaft GöD erst durch besorgte Anfragen der Beschäftigten erfahren. Im Interview mit der Saarbrücker Zeitung vom 12.07.2013 hatte der GöD Regionalgeschäftsführer Nico Caló eine bessere Beteiligung der Belegschaft an der OU angemahnt. An diesem Standpunkt hält die Gewerkschaft GöD weiterhin fest. „Wenn die Hausspitze im Landratsamt Saarlouis nichts zu verbergen hat, dann sollte Landrat Patrick Lauer mit den Gewerkschaften in einem offenen konstruktiven Dialog eintreten“ führt der GöD Regionalgeschäftsführer Nico Caló aus. Die Gewerkschaft GöD wir auf jeden Fall die organisatorischen Maßnahmen im Landratsamt Saarlouis weiterhin kritisch Beobachten und Personalrat und Beschäftigten unterstützend zur Seite stehen, teilt die Gewerkschaft GöD abschließend mit.

 

V.i.S.d.P: Nico Caló, Telefon.: 0681 / 92 728 31, Mobil:0176 / 68 920 959
ITelefax.: 0681 / 92 728 33,  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler