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Ohne ein Arbeitgeberangebot lässt sich nicht Verhandeln!

Die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst machen Druck für gerechte Einkommen und gegen Nettolohnverluste im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaften rufen am 25.03.2014 zu einem ganztägigen Warnstreik im Saarland und in Rheinland-Pfalz auf. Die Gewerkshaft GöD hat seine Mitglieder für den 25.03.2014 zu einem ganztägigen Warnstreik im Bundes- und Kommunaldienst aufgerufen.

Warnstreikaufruf Rheinland-Pfalz

Warnstreikaufruf Saarland

Saarbrücken: Die Gewerkschaft GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen) hat seine Mitglieder im Bundes- und Kommunaldienst zu einem ganztägigen Warnstreik am 25.03.2014 im Saarland und in Rheinland-Pfalz aufgerufen. Damit soll der Druck auf Bund und Kommunen erhöht werden. Die Forderung der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst sind ein Sockelbetrag von 100 EUR plus 3,5 % mehr Einkommen im Monat. Für die Auszubildenden verlangen die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 EUR. In Anlehnung an die Gewerkschaftsforderung sagt der GöD- Regionalgeschäftsführer, Nico Caló:" Die Motivation der Beschäftigten ist groß für ihre Forderung zu kämpfen, was durch die hohe Teilnahme der Beschäftigten an den Warnstreiks der letzten Tage bestätigt wurde" und ergänzt:" wenn die Arbeitgeber nicht in der Lage sind, ein konkretes Verhandlungsangebot vorzulegen, dann kann auch nicht verhandlet werden" so Nico Caló Bisher liegt kein Angebot der Arbeitgeber von Bund und Kommune vor, wodurch die Verhandlungen erschwert werden, stellt der GöD - Landesvorsitzende Herbert Fontaine fest. „Aber vielleicht hilft der Warnstreik, die Arbeitgeber zu veranlassen, bei der dritten Verhandlungsrunde ein Angebot vorzulegen." so der GÖD – Landesvorsitzende Herbert Fontaine abschließend.

Verantwortlich:

Nico Caló, Telefon.: 0681 / 92 728 31, Mobil:0176 / 68 920 959,

Info – Tel. 0681 / 92 728 30 Telefax.: 0681 / 92 728 33

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Schlagzeilen

UNZULÄSSIGKEIT SOGENANNTER ABSTANDSKLAUSELN

Das BAG hat in seiner Entscheidung vom 23.3.2011 - 4 AZR 366/09 entschieden, dass es unzulässig ist, in einem Tarifvertrag einen festen Abstand von Sonderleistungen festzuschreiben, der als fester "Vorsprung" nur Gewerkschaftsmitgliedern zusteht. Demgegenüber ist eine tarifvertragliche Klausel, in der eine Sonderleistung für Gewerkschaftsmitglieder vereinbart ist, (sog. einfache Differenzierungsklausel), zulässig und wirksam (BAG v. 18. März 2009, 4 AZR 64/08)