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18.02.2013 - Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) im Saarland beteiligt sich am 20.02.2013 beim landesweiten Warnstreik der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst im Saarland unter dem Motto: „Solidarität tut gut!“

GÖD ruft seine Mitglieder im Landesdienst am 20.02.2013 zum landesweiten Warnstreik auf 

Saarbrücken/ca/18.02.2013: Nach der 2. Verhandlungsrunde liegt noch immer kein verhandlungsfähiges Angebot auf Arbeitgeberseite, der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL), vor. Grund für die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst den  Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Im Saarland ist die GÖD mit den anderen gewerkschaftlichen Spitzenverbänden im öffentlichen Dienst an den Gesprächen mit der Landesregierung zur Zukunft der Landesverwaltung 2020 beteiligt. Da wird die Tarifverhandlung für die Landesbeschäftigten nicht spurlos an den Gesprächen im Saarland vorbeiziehen, so der GÖD -Regionalgeschäftsführer und GÖD - Koordinator der Gespräche mit der Landesregierung Nico Caló. Für die GÖD Saarland formuliert Nico Caló „ Gerechte Einkommen und gut ausgebildete Beschäftigte sind Grundlage für einen motivierten und zukunftsfähigen öffentlichen Dienst im Land. Dies gilt für die Tarifverhandlung und den Gesprächen mit der Landesregierung“. Deshalb führt er fort: „Ein Angebot muss auf den Tisch. Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber missachtet die Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst. Das können und wollen wir nicht akzeptieren.“ Die GÖD stellt ihre Warnstreikaktion am 20.02.2013 unter dem Motto: Solidarität tut gut. Um ein deutliches Zeichen zu setzten, dass wie bei den Gesprächen mit der Landesregierung im Saarland, weder Beschäftigte noch die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst sich auseinanderdividieren lassen.

 

 

 

Nico Calò

Eisenbahnstr. 25, 66117 Saarbrücken
Telefon.: 0681 / 92 728 31
Mobil: 0176 / 68 920 959
Info – Tel. 0681 / 92 728 30
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Schlagzeilen

UNZULÄSSIGKEIT SOGENANNTER ABSTANDSKLAUSELN

Das BAG hat in seiner Entscheidung vom 23.3.2011 - 4 AZR 366/09 entschieden, dass es unzulässig ist, in einem Tarifvertrag einen festen Abstand von Sonderleistungen festzuschreiben, der als fester "Vorsprung" nur Gewerkschaftsmitgliedern zusteht. Demgegenüber ist eine tarifvertragliche Klausel, in der eine Sonderleistung für Gewerkschaftsmitglieder vereinbart ist, (sog. einfache Differenzierungsklausel), zulässig und wirksam (BAG v. 18. März 2009, 4 AZR 64/08)