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Regionalverband Südwest

GÖD Verhandelt am 19.11.12 mit dem LVS über die Beschäftigungsbedingungen im  private Omnibusgewerbe

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) e.V. verhandeln über einen Anwendungstarifvertrag zum TV-N Saar.

 

Privates Omnibusgewerbe auf dem Weg zum TV-N Saar

Die Tarifkommission der GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen) beschließt die Aufnahme von Tarifverhandlungen zum Anwendungstarifvertrag TV-N Saar.

 

GÖD bei der 2. Gesprächsrunde mit der saarländischen Landesregierung über die Zukunftssicherung der Landesverwaltung

 

Warnstreik im Saarland!!

Die Geschäftsstelle in Saarbrücken war Treffpunkt für die GÖD Mitglieder für den Warnstreik. Die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst im Saarland, u.a. die GÖD hatten zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

 

Warnstreik am 27.03.2012 der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst im Saarland

Eine 8ter Bahn der Gefühle bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst

 


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Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler