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Regionalverband Südwest

Tarifverhandlungen für das private Omnibusgewerbe im Saarland
GÖD und Landesverband LVS einigen sich auf eine Tariferhöhung um 7,5%

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) und der Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS) e.V. haben in der heutigen 2. Tarifrunde eine Einigung erzielt und sich – bei einer Laufzeit von 3 Jahren – auf eine Tariferhöhung um insgesamt rund 7,5% verständigt. Die Auszubildendenvergütungen werden um jeweils 100,- € angehoben.

 

GÖD beim Hessischen FinanzministerGÖD im Gespräch mit hessischen Finanzminister

Am 10.04.2018 war eine Delegation der GöD Hessen zu einem Gespräch mit Finanzminister Dr. Thomas Schäfer im Finanzministerium in Wiesbaden eingeladen.

 

 

In angenehmer Atmosphäre wurde konstruktiv und angeregt über Themen diskutiert, die nicht nur die Menschen am Flughafen, sondern auch im Umland und der Region beschäftigen.

 

Ein für die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen, rundum erfolgreicher,gewinnbringender und zielführender Besuch.

 

v.l.n.r. Achim Kriegsmann, Jürgen Bender, Dr. Thomas Schäfer (Finanzminister), Thilo Heimroth und Rainer Matthey

 

 

Gewerkschaft GöD geht rechtlich gegen private Omnibusunternehmen im Saarland vor. Strafanzeige, Betrugsvorwürfe und Verstöße gegen das Saarländische Tariftreuegesetz stehen im Raum

Gewerkschaft GöD geht gegen tarifwidriges Verhalten und Verstöße gegen das Saarländische Tariftreuegesetz im privaten Omnibusgewerbe vor. Offensichtlich betrachten private Omnibusunternehmen im Saarland Verstöße gegen das Saarländische Tariftreuegesetz(STTG), sowie das vorenthalten von Leistungen aus dem GöD Tarifvertrag und Lohnbetrug als Kavaliersdelikt, so der Gechäftsführer und Jusitiar der Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GöD).

 

GöD Presseinformation: Gewerkkschaft GöD zur Vorstellung des PwC Gutachtens zur Verwaltungsmodernisierung beim Landkreis Saarlouis durch Innenminister Klaus Bouillon und Landrat Patrik Lauer am 04.03.2015 im saarländischen Innenministerium

Gewerkschaft GöD kritisiert Verwaltungsmodernisierung als sozialen Kahlschlag und Mehrbelastung der Beschäftigten der Landkreisverwaltung sowie der Bürger und Bürgerinnen im Landkreis Saarlouis

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GöD) im Saarland sieht die angedachte Verwaltungsmodernisierung beim Lankreis Saarlouis mit Unterstützung des saarländischen Innenministerium auf einem Irrweg in Richtung Absenkung von Leistungsangeboten, Verfestiegung von präkeren Arbeitsverhältnissen und Mehrbelastung für Bürgerinnen und Bürger. GöD Regionalgeschäftsführer Nico Caló dazu:" Eine Blaupause für die Verwaltungsmodernisierung können diese Vorstellungen nicht sein. Verwaltungsmodernisierung hat die Beschäftigten mitzunehmen und Bürgerinnen und Bürger nicht auszugrenzen."

 

Ohne ein Arbeitgeberangebot lässt sich nicht Verhandeln!

Die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst machen Druck für gerechte Einkommen und gegen Nettolohnverluste im öffentlichen Dienst. Die Gewerkschaften rufen am 25.03.2014 zu einem ganztägigen Warnstreik im Saarland und in Rheinland-Pfalz auf. Die Gewerkshaft GöD hat seine Mitglieder für den 25.03.2014 zu einem ganztägigen Warnstreik im Bundes- und Kommunaldienst aufgerufen.

Warnstreikaufruf Rheinland-Pfalz

Warnstreikaufruf Saarland

 


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Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler