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GöD-Chef in Bonn besucht den Bereitschaftsdienst der Energieversorgung an Heiligabend. 

 

SW Bonn 2"Danke an die Kolleginnen und Kollegen die an den Feiertagen die Bereitschaftsdienste übernehmen"! 

 

Heiligabend, 14:00 Uhr. Wasserrohrbruch in Bonn-Beuel. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Bonn wird verständigt. Der Arbeitseinsatz wird umgehend koordiniert. Es ist nun 14:45 und die Mitarbeiter des Bereitschaftsdienst verlassen mit LKW/ Bagger und Montagefahrzeugen das Betriebsgelände. Rohrbrüche kennen keine Sonn -und Feiertage! 

 

 

Stefan Behr, der Vorsitzende des GöD Bezirksverbands Bonn- Rhein/ Sieg nutzt die Gelegenheit, den Mitarbeitern des Bereitschaftsdienstes DANKE zu sagen. Gerade an den Feiertagen gibt es viele Menschen, die auch an den Weihnachtstagen arbeiten müssen. Somit können diese Kolleginnen und Kollegen nicht mit ihren Familien das Weihnachtsfest feiern. Der Dienst am Bürger steht im Vordergrund! Als "DANKESCHÖN" überreicht Stefan Behr eine kleine Aufmerksamkeit an die Kollegen Branislav Babic, Christian Plath und Roland Kopschetzky und dankte Ihnen für das Engagement für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. 

 

Stefan Behr 

GöD Bezirksverband Bonn-Rhein/Sieg

(Landesverband Nordwest) 

 

Schlagzeilen

BAG ermöglicht sachgrundlose Befristung bei mehr als drei Jahren zurückliegender Zuvor-Beschäftigung!

Mit seiner Entscheidung vom 4. April hat das Bundesarbeitsgericht eine gravierende Änderung für befristete Arbeitsverträge herbeigeführt.

Gem. § 14 Abs. 2 TzBfG ist eine kalendermäßigen Befristung ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig, wenn mit demselben Arbeitgeber zuvor kein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat.

Dies wurde bisher so ausgelegt, dass bei einer - auch über viele Jahre zurückliegenden - früheren Beschäftigung beim selben Arbeitgeber eine wirksame sachgrundlose kalendermäßige Befristung nicht mehr möglich ist.

Entsprechende befristete Arbeitsverträge wurden damit als unbefristet bewertet.

Nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 4. April 2011 ( Az: 7 AZR 716/09) ist nun auch eine sachgrundlose Befristung bis zu zwei Jahren möglich, wenn eine frühere Beschäftigung des Arbeitnehmers beim selben Arbeitgeber mehr als drei Jahre zurückliegt.

Dadurch soll nach Ansicht des 7. Senats verhindert werden, dass das dauerhafte Beschäftigungsverbot ein Einstellungshindernis darstellt.

Die Regelung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG soll den Arbeitgebern ermöglichen, auf schwankende Auftragslagen und wechselnde Marktbedingungen flexibel zu reagieren. Daneben soll für Arbeitnehmer die Möglichkeit der Dauerbeschäftigung geschaffen werden.

Raymund Kandler